Pilates Christoph Klaus
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Meditation

Eine Erfahrung in der Gruppe oder in Einzel-Lektionen, bei der verschiedene Techniken eingesetzt werden, um einen meditativen Zustand zu erreichen.

Wie ich selber zur Meditation fand

„Es war Liebe auf den zweiten Blick.“

„Ich kann nicht meditieren“, das dachte ich lange, denn ich bin hyperaktiv und mein Geist kam nicht so leicht zur Ruhe. Doch das Thema Meditation begegnete mir immer mal wieder. In einer meiner Weiterbildungen hörte ich immer wieder die Bemerkung, Meditation sei ein Geschenk, das man sich selber macht.

Meine Neugier siegte über meine Zweifel. Ich recherchierte intensiv und nahm bald darauf ein paar Privatstunden, um praktisch zu erfahren, wie Meditation geht. Denn ich wusste von Anfang an, dass ich der Sache genau auf den Grund gehen und lernen wollte, wie man sie konkret anwendet. Ich begann mit 5 Minuten, wechselte zu 7 Minuten und steigerte mich stetig. Mal klappte es besser, mal weniger. Aber ich kam voran. Und ich merkte, dass mich das Meditieren entspannte.

Wendepunkt

Nach einer Weile geschah etwas Bemerkenswertes: Meine Eltern, meine Schwester und eine nahe Freundin bemerkten eine klare Veränderung an mir – noch bevor ich sie selber so richtig wahrnahm. Konkret wurde ich ruhiger, resilienter und fühlte mich wohler mit mir. Vor allem aber legte sich meine Rastlosigkeit, der Grund, warum ich davor regelmässig Kinesiologie-Sitzungen gebraucht hatte. Ich wollte diese wunderbare Erfahrung nicht nur selber machen, sondern auch weitergeben. So liess ich mich ausbilden.

Meditation

Meditation ist eine uralte Praxis, die ihren Ursprung in den spirituellen Traditionen Asiens hat, insbesondere im Hinduismus und Buddhismus. Seit Jahrtausenden wird Meditation genutzt, um den Geist zu beruhigen, Klarheit zu finden und inneren Frieden zu erlangen. Im Laufe der Zeit hat sich die Meditation weltweit verbreitet und wird heute in vielen Kulturen und Religionen praktiziert.

Es gibt zahlreiche Meditationstechniken, die je nach Ziel und Tradition variieren:

  • Achtsamkeitsmeditation (Mindfulness): Fokussierung auf den gegenwärtigen Moment, um Bewusstsein und Klarheit zu fördern.
  • Mantra-Meditation: Wiederholung eines Wortes oder Satzes, um den Geist zu konzentrieren.
  • Konzentration auf die Atmung: Bewusstes Wahrnehmen des Atems, um den Geist zu beruhigen und zu fokussieren.
  • Gehmeditation: Achtsames Gehen, bei dem jeder Schritt bewusst erlebt wird.
  • Liebende-Güte-Meditation (Metta): Kultivierung von Mitgefühl und Liebe für sich selbst und andere.
  • Geführte Meditation: Der Meditationsleiter führt die Teilnehmer durch Visualisierungen, in denen Gefühle, Bilder und Geschichten integriert werden.

Diese Techniken bieten einen Weg, um in unserer hektischen Welt innere Ruhe und Ausgeglichenheit zu finden.

Sound-Meditation

Geführte Sound-Meditation ist eine der ältesten Formen der Therapie, für Entspannung, innere Ruhe, Zufriedenheit und Gelassenheit. Sound-Meditation ist eine Erfahrung in einer Gruppe oder in einem Einzel-Setting, bei der Klänge eingesetzt werden, um einen meditativen Zustand zu erzeugen.

Es ist fast ein müheloser Weg, um eine tiefere Meditation zu erreichen, da die Klänge helfen, unsere Gehirnwellen zu verändern. Durch den Einsatz von Rhythmus und Frequenzen können wir unsere Gehirnwellen dazu bringen, normales Bewusstsein in einen meditativen Zustand zu versetzen. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass bestimmte Frequenzen Veränderungen im vegetativen und endokrinen System bewirken können. Jedes Atom, Molekül, jede Zelle, jede Drüse und jedes Organ des menschlichen Körpers absorbiert und sendet Schall aus.

Das Wichtigste, kurz gesagt

  • Unsere Gehirnwellen synchronisieren sich mit den Frequenzen von Klängen und verlangsamen sie. Dieser Prozess wird Entrainment genannt.
  • Der Theta-Bereich umfasst sehr langsame Gehirnwellen mit einer Frequenz von 4 bis 6 Hz. Wie Studien zeigen, werden diese mit dem Gedächtnis und der Erinnerung in Verbindung gebracht.
  • Durch zwei Experimente konnte gezeigt werden, dass Theta-Entrainment zu einer verbesserten Gedächtnisleistung führt – und zwar nur in der Gruppe mit Theta-Stimulation, nicht in jener mit Beta-Stimulation.
Vorsichtsmassnahmen

Für die meisten Menschen ist die Sound-Meditation eine sichere Form der Entspannung. Es gibt jedoch Menschen mit Beschwerden, die sie nicht hören sollten. Vor allem Menschen, die an psychischen Störungen leiden, sollten immer ihren Psychiater oder ihre Hausärztin konsultieren.

Zwei Menschen meditieren im Freien auf Matten über der Küste
Vergoldete Buddha-Figur im Dunkeln

Fünf Minuten reichen für den Anfang

Wenn Sie schon einmal gedacht haben, Meditation sei nichts für Sie – umso besser. Ich habe genau dort angefangen.

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